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Gezielt Muskelaufbau betreiben um sportlich noch fitter zu werden, nach einem gesunden Trainingsplan.

 
 

Muskelaufbau

Ab dem 30. Lebensjahr beginnt die Muskulatur, sich auf natürlichem Wege zurück zu bilden. Dieser Tatsache kann man jedoch durch regelmäßige sportliche Betätigung entgegenwirken.
Der Muskelaufbau – auch Muskelhypertrophie genannt- beschreibt die Vergrößerung des Muskelquerschnittes. Diese wird hervorgerufen durch das Dickenwachstum der Muskelfasern, der Untereinheiten des Muskels.

Um einen Muskelaufbau durch Training zu erreichen, muss ein Trainingsreiz gesetzt werden, der die Muskulatur über ihr normales Niveau hinaus beansprucht. In diesem Zusammenhang treten auch morphologische und funktionelle Anpassungsvorgänge des versorgenden Nervensystems auf.

Man unterscheidet zwei Arten von Muskelfasern nach ihrem Myoglobingehalt. Die Hauptaufgabe des Myoglobins ist vor allem der Sauerstofftransport innerhalb der Zelle. Die so genannten Slow- Twitch- Fasern verfügen über eine hohe Myoglobinkonzentration und sind eher langsam kontrahierend, während sich die Fast- Twitch- Fasern wesentlich schneller kontrahieren können, dafür aber auch mehr Energie verbrauchen und schneller ermüden.
Diese beiden Fasertypen reagieren unterschiedlich auf Trainingsreize, darum ist es wichtig zu wissen, mit welchem Ziel und welchen Fasertyp man trainieren möchte.

Voraussetzung für eine Muskelquerschnittsvergrößerung ist eine lange Reizdauer mit hohen Wiederholungszahlen und geringer bis mittlerer Intensität.
Die Muskulatur hypertrophiert nicht während der Trainingseinheit an sich. Dies wirkt nur so, da die Muskeln während des Trainings vermehrt durchblutet werden und dadurch ein Spannungsgefühl entsteht. Überschreitet das Training eine gewisse Reizschwelle, ermüdet der Muskel. In der anschließenden Regenerationsphase erholt sich der Körper über das Ausgangsniveau hinaus, so dass mehr Energiereserven angelegt werden, die Leistungsfähigkeit gesteigert wird und die Muskulatur zunimmt.

Regelmäßige, überschwellige Belastungen, die mit der Zeit gesteigert werden, sowie ausreichende Erholungsphasen treiben den Muskelaufbau voran. Durch das Zuführen hochwertiger Kohlenhydrate für die Energieversorgung und Eiweiße als Baustoff der Muskulatur kann der Muskelaufbau optimiert werden.

Neben ästhetischen Effekten dient ein gut trainierter Muskelapparat auch dem Schutz vor Verletzungen und Haltungsschäden und hat somit therapeutische und präventive Funktionen.

Immer wieder tauchten in der Vergangenheit Geräte auf die mit Impulsen von Strom einen gezielten Muskelaufbau ohne hartes Training ermöglichen sollten. Wir haben selbst bis zum heutigen Tage kein solches Gerät mit einem zufriedenstellenden Ergebnis testen können und sind daher fest davon überzeugt: Nur wirklich hartes Training ermöglicht einen dauerhaften und gesunden Muskelaufbau.


 

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